Aus der Praxis · Praxis Dr. Romanos
Vitamin-D-Test in Zürich — wann messen lassen und was die Werte bedeuten
Über die Hälfte der Bevölkerung in Mitteleuropa hat einen unzureichenden Vitamin-D-Spiegel — in den Wintermonaten sogar deutlich mehr. Doch wann ist ein Test sinnvoll und was sagen die Werte tatsächlich aus?
Wann ein Vitamin-D-Test sinnvoll ist
Nicht jeder braucht eine Messung. Sinnvoll ist ein Test bei Müdigkeit, Muskelschwäche, Knochen- oder Gelenkschmerzen, häufigen Infekten, depressiver Verstimmung im Winter oder bei Risikofaktoren wie wenig Sonnenlicht, dunkler Hautfarbe oder veganer Ernährung. Im Rahmen eines Check-ups messen wir Vitamin D routinemässig.
Was die Werte bedeuten
Gemessen wird 25-OH-Vitamin D im Blut. Unter 30 nmol/L gilt als Mangel, 30–50 nmol/L als unzureichend, 50–125 nmol/L als optimal. Werte über 250 nmol/L können toxisch sein. In meiner Praxis sehe ich im Winter bei der Mehrheit Werte unter 50 nmol/L.
Supplementierung: wie viel und wie lange?
Die Dosierung richtet sich nach dem Ausgangswert. Bei deutlichem Mangel beginnen wir oft mit einer höheren Anfangsdosis und gehen dann in eine Erhaltungsdosis über. Selbst-Supplementierung ohne Messung ist möglich, aber nicht ideal — zu hohe Dosen können schaden. Mehr dazu im Artikel Vitamin-D-Mangel.
Kosten und Versicherung
Die Vitamin-D-Messung wird bei medizinischer Indikation von der Grundversicherung übernommen. Bei reinem Screening ohne Symptome kann sie als Selbstzahlerleistung durchgeführt werden — wir informieren Sie transparent.
Nächster Schritt: Vereinbaren Sie eine Konsultation, um Ihre Gesundheit im Detail zu besprechen.
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